Aktuelles
Am 13. Oktober ist Welt-Thrombose-Tag
An diesem Tag wurde 1821 der Mediziner Rudolf Virchow geboren, der als Pionier der Thromboseforschung gilt.
Jedes Jahr sterben in Europa rund eine halbe Million Menschen an einer venösen Thromboembolie. Darunter versteht man den Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel (Thrombus), das sich irgendwo im Körper gebildet hat, sich dort von der Gefäßwand abgelöst hat und über den Blutkreislauf an einen anderen Ort im Körper geschwemmt wird. Gelangt dieser Pfropf in ein engeres Blutgefäß bleibt es dort stecken und blockiert dort den weiteren Blutfluss. Das Gewebe hinter dieser Blockade bekommt keinen Sauerstoff mehr und kann absterben.
Wandert solch ein Gerinnsel in die Lunge, verursacht es dort eine Lungenembolie. Gelangt es in das Gehirn führt es zu einem Schlaganfall. Verstopft der Embolus ein Gefäß am Herzen führt es zu einem Herzinfarkt. Ursachen und Risiken sind u.a.: Mangelnde Bewegung oder Immobilität (z.B. durch Operation oder Unfall), längere (Flug-)Reisen, Gefäßwanddefekte, Rauchen, Übergewicht, Einnahme von Hormonen.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Prävention und Therapie. Eine wichtige Säule in der Therapie ist die Verabreichung von "Thrombose-Spritzen". Diese gibt es in zahlreichen Varianten auf dem Markt.
Die richtige Lagerung, Anwendung und Entsorgung der Spritzen erklären wir Ihnen gerne hier vor Ort in unserer Apotheke, so dass die Behandlung auch den gewünschten Erfolg hat.
Quelle: DAZ Nr.41